Begriffserklärungen

 

Die DNA ist ein Molekül, das sich meist im Zellkern befindet. Es trägt die Information über unser Erbgut in Form von Genen und fungiert wie ein „Bauplan“ unseres gesamten Systems. Je nach Information, die die DNA enthält, hat jede Zelle ihre spezifische Funktion.

Epigenetik ist die „neue“ Wissenschaft der Zellforschung und befasst sich mit der systemischen Entwicklung unserer Gene im Sinne von potenziell vererbbaren Anpassungen unserer DNA als Reaktion auf Veränderungen der Umwelt. Ein sehr bekannter Stammzellenforscher, Rudolf Jaenisch, erklärte Epigenetik in seinen Anfängen schon als „die Sprache, in der das Genom mit seiner Umwelt kommuniziert.“

Kybernetik ist nach ihrem Begründer Norbert Wiener als „die Wissenschaft der Steuerung und Regelung von Maschinen, lebenden Organismen und sozialen Organisationen“ beschrieben. In der Kybernetik geht man davon aus, dass wir selbst und unsere eigenen Bedürfnisse der Zweck unseres Denkens und Handelns sind.

In der Systemtheorie wird ein System im Allgemeinen als die Gesamtheit dessen bezeichnet, was als eine Verbindung von – miteinander verbundenen und sich austauschenden – Elementen gilt. Ein System ist also ein Ganzes, das aus Teilen besteht, die sich in Wechselwirkung zueinander befinden. Diese „Teile“ können energetischer oder materieller Natur sein.